Tschüß!

(bm) Das ist sie also nun, unsere letzte Ausgabe To Huus In Elmschenhagen und Kroog.

Nein, ehrlich. Das ist kein Aprilscherz. Nach fast zwölf Jahren werden wir uns mit der 137sten Ausgabe von Ihnen, liebe Leserin­nen und Leser, verabschieden.

Getragen wurden wir bis zu diesem Zeit­punkt von unglaublich viel Spaß, Freu­de und Neugierde an diesem wunderbaren Stadtteil, seinen Menschen, Vereinen, Insti­tutionen und Geschäften.

„Danke!“

Gerade unserer unermüdlichen Geschäftswelt, die mit ihren regelmäßigen Anzeigen­schaltungen es überhaupt möglich gemacht hat, dass wir über das Leben und Treiben in unseren Stadtteil berichten und dabei auch die Non-profit-Organisationen und Vereine darstellen konnten, gilt unser Dank.

Allein: Es reicht nicht mehr. Die Budgets wollen gut verteilt sein. Der Print vor Ort ist ein Bereich, aber das Internet und gezielte Kampagnen wollen auch geleistet werden. Die Zahl der niedergelassenen Unterneh­men im Stadtteil ist rückläufig. Aufwand, Lo­gistik, Planung und Papierverbrauch stehen für mich in keinem realistischen Verhältnis mehr zum Ertrag.

Damit verabschiedet sich, soweit ich meinen Quellen vertraue, eines der letzten selbst fi­nanzierte Stadtteilmagazin aus Kiel.

„Danke!“

An unsere Austräger, die Grafik-/Layout- Abteilung, das Korrektorat und unsere tolle Druckerei (und das gesamte Team!!) von nndruck Kiel, die auf kurzem, lokalen Weg über Jahre toll mit uns zusammengearbeitet hat, Verständnis für das häufige, kurzfristige Verschieben von Abgaben hatte (weil noch unbedingt „was mit reinmusste“) und uns im­mer unterstützte, wenn mal was daneben­ging.

„Danke!“

Für die vielen Ideen, Anregungen, Texte, Bilder und Tipps aus der immer interessier­ten Leserschaft, den Vereinen, Schulen, KiTas, Kreativen, aus der Kirche und allen hier nicht aufgezählten Gemeinschaften und Menschen im Stadtteil.

„Danke!“

An mein Redaktionsteam – Felix, Silke, Ma­nya, Imke, Oma Edith und Michael – für eure Geduld und Inspiration. Nehmen wir also gemeinsam das gute Ende für einen weiteren guten Anfang.

In diesem Sinne,

tschüß,

Ihre Betty Meyborn